Logo bsdwest compact 281277adea6d5dc293129c531f27129b84ad67038cde621820aea337cf0d44d1

Wissenswertes

Glossar

A

Verklumpung von roten Blutkörperchen in Anwesenheit von blutgruppenspezifischen Antikörpern.
Meist körperfremde Stoffe (meist Eiweiße), die im Blut die Bildung von Antikörpern (Abwehrstoffe) auslösen.
Immunglobuline. Abwehrstoffe, die von Lymphozyten gebildet werden. Als wichtiger Teil des Immunsystems verteidigen sie den Körper gegen eingedrungene Substanzen (Antigene, auf Krankheitserregern oder fremden Zellen), indem sie sich mit diesen verbinden.

B

Flüssiges Bindegewebe aus Blutplasma und darin verteilten Blutzellen. Blut ist das Transportmedium des Körpers. Wird insbesondere zur Anlieferung von Sauerstoff und zur Entsorgung von Kohlenstoffdioxid benötigt. Im Durchschnitt besitzt ein Mensch fünf bis sechs Liter Blut.
Vorgang, der durch Bildung eines „Blutklumpens“ zum Wundverschluss führt. Dieser Blutklumpen besteht aus Thrombozyten und Erythrozyten, die durch Fasern aus Fibrin miteinander vernetzt sind.
Genetisch bedingte Oberflächeneigenschaften von Erythrozyten. Die Bestimmung und Berücksichtigung der Blutgruppe ist Voraussetzung für erfolgreiche Bluttransfusionen.
Im Blutplasma schwimmende Zellen. Etwa 45 Prozent des Blutvolumens besteht aus Blutzellen. Sie werden im Knochenmark gebildet und in der Milz abgebaut.
Blutflüssigkeit, besteht aus Wasser, Eiweißmolekülen und Salzen. Etwa 55 Prozent des Blutvolumens besteht aus Blutplasma.
Der wässerige Überstand einer geronnenen Blutprobe. Die enthaltenen Eiweißmoleküle sind überwiegend Albumine und Immunglobuline, die Antikörper.
Übertragung von Blut eines Spenders oder von vorher selbst abgegebenem Blut in den eigenen Blutkreislauf. Die Bluttransfusion ist eine wichtige und wirksame Maßnahme bei Blutverlust.

E

Rote Blutkörperchen. Blutzellen, die Hämoglobin enthalten und deswegen rot gefärbt sind. Sie sind scheibchenförmig und zuständig für den Sauerstoff- sowie Kohlenstoffdioxidtransport. In jedem Mikroliter (µl) Blut befinden sich ca. fünf Millionen Erythrozyten.

F

Nicht in Wasser lösliches Eiweiß, entsteht bei der Blutgerinnung durch komplizierte Prozesse aus dem wasserlöslichen Fibrinogen.
Wasserlösliches Eiweiß. Bestandteil des Blutplasmas, wird bei der Blutgerinnung zu Fibrin umgewandelt.

G

Leukozyten mit mikroskopisch deutlich sichtbarer Körnung innerhalb der Zelle. Sie wandern bei Entzündungen ins Gewebe und nehmen Fremdkörper auf. Beim Menschen sind 60 bis 75 Prozent der Leukozyten Granulozyten.

H

Rotes Farbstoffmolekül in den Erythrozyten, das Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid binden und wieder abgeben kann. In Umgebungen mit viel Sauerstoff (Lunge) wird dieser gebunden, an Stellen mit niedriger Konzentration (Muskel) wird er freigesetzt. Kohlenstoffdioxid wird am Muskel gebunden und in der Lunge abgegeben.
Bluterkrankheit. Bei dieser vererbten Krankheit ist die Blutgerinnung gestört.

I

Schutzsystem bei höheren Wirbeltieren, das zwischen körpereigenen und körperfremden Substanzen unterscheiden kann. Beim Erkennen von Fremdsubstanzen werden Schutz- bzw. Abwehrmaßnahmen eingeleitet.

K

Gewebe im Inneren der Knochen vieler Wirbeltiere, also auch des Menschen; hier entstehen die Blutzellen.

L

Weiße Blutkörperchen (farblose Blutzellen) können eingedrungene Fremdkörper aus dem Blut beseitigen. In einem µl Blut finden sich normalerweise 4.000 - 10.000 Leukozyten; sie können sich eigenständig fortbewegen.
Leukozyten, die an der Antikörperbildung beteiligt sind und somit einen Teil des Immunsystems bilden. Beim Menschen sind etwa 20 bis 55 Prozent der Leukozyten Lymphozyten.

M

In der Nähe des Magens gelegenes Organ, entsorgt die Abbauprodukte von Blutzellen. Im Bedarfsfall können Blutzellen schnell aus der Milz in das Blut gepresst werden.
Große Leukozyten, die bei Entzündungen ins Gewebe wandern und Fremdkörper aufnehmen.

P

Aktive Aufnahme von Partikeln in eine Zelle, z.B. bei der Abwehr von Bakterien.
Entwickeln sich aus Lymphozyten und produzieren Antikörper.

R

Struktur - durch Experimente bei Rhesusaffen entdeckt - auf den Erythrozyten; wird auch Rhesus-Antigen genannt.

T

Blutplättchen, spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, indem sie Verletzungen in Blutgefäßen erkennen und dort miteinander verkleben. Beim Zerfall dieser Blutplättchen werden außerdem Substanzen frei, die für die Blutgerinnung wichtig sind. Sie sind die kleinsten Zellen im menschlichen Blut. Ein µl Blut enthält normalerweise 150.000 - 300.000 Thrombozyten. Fehlen die Blutplättchen, dann kann es auch ohne Verletzung zu spontanen und gefährlichen Blutungen kommen.

Blutspende­termine

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Blutspendeterminen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland:

Mobile Termine