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Wissenswertes

Blutspenden & Ihre Gesundheit

Hämoglobin – ein zentraler Wert für die Blutspende

Eisen ist nicht nur ein lebensnotwendiges, sondern auch das häufigste Spurenelement im Körper des Menschen. Seine wesentliche Aufgabe besteht im Transport und in der Speicherung von Sauerstoff. Auch für ein gesundes und starkes Immunsystem ist Eisen unerlässlich.

Ein Erwachsener hat vier bis fünf Gramm Eisen im Körper. Das meiste - nämlich rund 70 Prozent - befindet sich im Hämoglobin, einem Eiweißstoff, der den roten Blutkörperchen ihre Farbe verleiht. Gerade dieses Hämoglobin ist für den Sauerstofftransport in unserem Körper so wichtig.

Bei regelmäßigen Blutspendern kann die Entwicklung eines Eisenmangels relativ leicht festgestellt werden, denn vor jeder Blutspende bestimmen wir die Konzentration des Hämoglobins im Blut („Hb-Wert“).

Der Grenzwert für das Blutspenden beträgt bei
Männern: 13,5 g/dl (= 135 g/l)
Frauen: 12,5 g/dl (= 125 g/l)
Wird ein zu niedriger Hb-Wert gemessen (bei Frauen unter 12,5 g/dl, bei Männern unter 13,5 g/dl), wird der Blutspender von der Spende zurückgestellt. Dies dient einzig und allein seinem eigenen Schutz, denn durch die Blutspende verliert der Organismus des Spenders/der Spenderin etwa 236 mg Eisen (beim Mann) und 213 mg Eisen (bei Frauen).

Wird bei einem Blutspendetermin bei Ihnen ein zu niedriger Hämoglobinwert festgestellt, empfehlen wir die hausärztliche Abklärung der Ursache.

Meist sind die Ursachen harmloser Natur. Hinter einem zu niedrigen Wert kann sich jedoch auch eine Krankheit verbergen (z. B. Eisenmangelanämie).

Falls der Hausarzt einen Eisenmangel feststellt, so reicht möglicherweise eine Nahrungsumstellung nicht aus. Er wird Ihnen dann ein eisenhaltiges Präparat zum Auffüllen des Eisenspeichers verordnen.

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Blutspende als Gesundheitscheck

Bei jeder Blutspende wird Ihr Blut genauestens untersucht und mehreren Gesundheits-Checks unterzogen! Ihr Blutdruck und der Pulsbefund werden ärztlich kontrolliert und besprochen. Der rote Blutfarbstoffgehalt (Hämoglobingehalt) wird vor jeder Spende gemessen.

Folgende für den Empfänger, aber auch für Sie wichtige Laboruntersuchungen durchläuft Ihr Blut nach der Blutspende:

  • Tests zur Erkennung virusbedingter Leberentzündungen (Hepatitis-B,-C)
  • Test zur Erkennung einer HIV-Infektion (AIDS-Test)
  • Test auf Antikörper gegen den Erreger der Syphilis (Geschlechtskrankheit)
  • Tests auf Hepatitis A und Parvovirus B 19
  • Test auf Antikörper, die gegen körperfremde Blutzellen gerichtet sind und bei Bluttransfusionen gefährliche Zwischenfälle verursachen können (Blutgruppenbestimmung)

Sollten wir bei den Laboruntersuchungen Ihres Blutes für Sie wichtige Besonderheiten finden, werden Sie informiert, ggf. durch Ihren Hausarzt/Arzt. Wichtig ist, dass wir keine Diagnose stellen, sondern dass bei auffälligen Untersuchungsbefunden eine Abklärung durch Ihren Hausarzt/Arzt erfolgen muss. Manchmal reicht eine Blutprobe zur vollständigen Untersuchung nicht aus. Wir schreiben Sie dann an und bitten um eine zweite Blutprobe.

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Der Weg Ihrer Blutspende

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Nach der Blutspende tritt das Blut den Weg in das regionale Blutspendezentrum des DRK-Blutspendedienstes West an. Im Allgemeinen treffen die Blutbeutel und Laborröhrchen bis 22 Uhr im Blutspendezentrum ein. Mit den Laborröhrchen wird jede Blutspende im Zentrallabor des DRK-Blutspendedienstes West auf HIV und andere Erreger getestet. Aber auch die Blutgruppe und der Rhesusfaktor werden bestimmt.

Das gespendete Blut wird in seine verschiedenen Komponenten

  • die roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • die Blutplättchen (Thrombozyten)
  • die Blutflüssigkeit (Plasma)

aufgetrennt und zu Blutpräparaten weiterverarbeitet.

Die Blutpräparate werden nach Bedarf und Anforderungen an die Patienten in den Krankenhäusern geliefert, damit sie bei Operationen und regelmäßigen Transfusionen zur Verfügung stehen.

Blutspende­termine

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Blutspendeterminen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland:

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